Bürgermeister Andreas Schulz
gemeinsam mehr erreichen
 
 
 

ERFOLG - das ist das Ergebnis einer guten Zusammenarbeit von vielen Personen und Institutionen. Dass in der Gemeinde Ebsdorfergrund in den letzten Jahren sehr viel gelingen konnte, ist daher nicht alleine mein Verdienst, sondern das Ergebnis eines sehr guten Miteinanders. Dafür engagiere ich mich sehr.

   

Voraussetzung für das Gelingen war: 

  • die langjährige Unterstützung der Bürger und aller gesellschaftlich relevanter Gruppen.
  • Mehrheiten in den Gemeindeorganen
  • die unterstützende Zusammenarbeit mit den Ortsvorstehern.
  • loyale und leistungsbereite Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
  • die Nachhaltigkeit, mit der Ziele verfolgt werden.
  • dabei kam es nie auf den kurzfristigen Erfolg, sondern die dauerhafte Sinnhaftigkeit an.


Eine Bilanz meiner Arbeit seit 1992 findet sich im Folgenden in alphabetischer Reihenfolge.


Arbeit – bedeutet Teilhabe

Die Arbeitslosenquote in Ebsdorfergrund ist vergleichsweise gering. Das liegt an der Bevölkerungsstruktur, der Lage der Gemeinde, aber auch daran, dass es gelungen ist Firmen wie die Dr. Schär Gmbh in die Gemeinde zu holen.


Auftragsvergaben – stärken die heimische Wirtschaft

Bei der Vergabe von Aufträgen muss das Vergaberecht beachtet werden. Unter Berücksichtigung der gesetzlichen Vorgaben werden nach größt möglichem Ermessen Aufträge an die heimischen Betriebe in Handel, Handwerk und Gewerbe vergeben. Dass die Gemeinde solche Entscheidungen überhaupt treffen kann, ist dem Umstand geschuldet, dass sie die Zuständigkeiten für Wasser-, Abwasser-, Müllentsorgung und das Kindertagesstättenwesen nicht vollständig abgegeben hat. Außerdem haben wir die GrundNetz GmbH gegründet und das Stromnetz gekauft. So entscheidet unsere Kommune viel mehr mit über Arbeit und Aufträge.

Die Einführung des GrundGeldGutscheins (GGG) bringt einen Kaufkraftgewinn und darf als Wirtschaftsförderungsprogramm verstanden werden.


Bildung - Schulen - Zukunftschancen nutzen

Seit 1992 wurden in der Gemeinde zwei neue Schulen gebaut – die Förderschule in Heskem-Mölln und die Grundschule in Ebsdorf. Drei Grundschulen in Hachborn, Dreihausen und Wittelsberg wurden erweitert. Alle fünf Grundschulen konnten trotz zurückgehender Geburten erhalten bleiben. Überdies wurde die Betreuung ausgebaut und verbessert. Die Gesamtschule Ebsdorfergrund blüht förmlich auf. Mit Investitionen in Millionenhöhe wurde und wird sie saniert bzw. erweitert, um dem wachsenden Zuspruch gerecht zu werden. Alle Schulen in Ebsdorfergrund sind fester Bestandteil der kommunalen Infrastruktur und müssen erhalten bleiben.


Daseinsvorsorge - selbstbestimmt und optimiert 

Gegen den Trend hat die Gemeinde die Aufgaben der Abwasserentsorgung,der Wasserversorgung,der Abfallentsorgung und Straßenbeleuchtung nicht privatisiert oder an Verbände abgegeben.

  • Die Trinkwasseranlagen wurden in Rauischolzhausen und Roßberg/Wermertshausen runderneuert.
  • Von Dreihausen nach Leidenhofen wurde eine neue Wasserleitung verlegt.
  •  Die Wasserversorgung für Beltershausen-Frauenberg wurde zukunftssicher gemacht.
  • Viele Kilometer Wasserleitung wurden ersetzt.
  • Die Nitratbelastung des Ilschhäuser Trinkwassers wurde gesenkt. 
  • Die Hochbehälter auf dem Frauenberg, in Ilschhausen und Mölln saniert.

     Die Abwasseranlagen wurden ertüchtigt indem:  

  • die Kläranlagen in Amöneburg-Roßdorf, Hachborn und Wermertshausen auf den neuesten Stand gebracht wurden.
  • 10 Rückhaltebecken neu gebaut wurden.
  • das gesamte Kanalnetz (70 km) inspiziert und die Schäden der Schadensklasse 0 und 1 behoben wurden.


Dorfgemeinschaftshäuser - Bürgerhäuser, Mehrzweckhallen und neue Bürgerzentren

 In acht von neun Ortsteilen wurden diese aufgewertet und in Dreihausen und Hachborn neue Bürgerzentren geschaffen. Woanders werden Gemeinschaftseinrichtungen geschlossen. In Ebsdorfergrund werden diese nach und nach energetisch ertüchtigt und modernisiert.



Energiefragen – müssen angepackt werden 

Von Energieeinsparungen profitiert nicht nur das Klima, sondern auch die Finanzlage der Gemeinde. Die Bestellung eines Energiebeauftragten war diesbezüglich für die Gemeinde ein großer Erfolg. Es wurde nicht nur die Straßenbeleuchtung auf Energiesparleuchtmittel umgestellt, sondern auch Regelungen und Steuerungen von Heizungsanlagen optimiert und erneuert.                                                         Die Nutzung von Biomasse, die Errichtung von (Bürger)-Solaranlagen und die Vermietung von Dachflächen für Photovoltaikanlagen sind weitere Beispiele einer aktiven Energiepolitik im Grund. Eine Bürgersolargenossenschaft, Nahwärmegenossenschaft wurde gegründet. Die Energieverbräuche der Gemeindeliegenschaften wurden deutlich gesenkt. Über die Energiegesellschaft Lumdatal wollen wir von den zu bauenden Windkraftanlagen profitieren. Auch die Ausrichtung einer Energiemesse und deren Richtungsgebung gehören in dieses Konzept.

Erlebnis Ebsdorfergrund – Vielfalt in Einheit mit den Dörfern, Unternehmern und Vereinen
 

Viele Veranstaltungen und Angebote wurden neu von der Gemeinde ins Leben gerufen. Ich durfte die Ideen dazu geben. 

  • Autofreier Erlebnissonntag
  • Summer-Fun-Festival
  • Kunst- und Kulturmarkt
  • Ortsteilübergreifende Ferienbetreuung
  • Gemeindliche Sportangebote für jedes Alter
  • Senioren- und Jugendfahrten
  • Jazz-, Show- und Gymnastikmatinee
  • Jahresempfang
  • Generationenmahl
  • Magazin GrundWelt
  • GrundTreff

Finanzen – Solidität ist der Anspruch


Während meiner Amtszeit hat sich die Gemeinde Ebsdorfergrund von einer hochverschuldeten Kommune zu der Gemeinde mit der niedrigsten Pro-Kopf-Verschuldung im Landkreis Marburg Biedenkopf entwickelt. Wir haben solide Finanzen und eine vergleichsweise sehr gute Haushaltslage.


Freiwillige Feuerwehr - unverzichtbar

Sie ist technisch, baulich und leistungsbezogen auf hohem Niveau und braucht keinen Vergleich zu Feuerwehren anderer Gemeinden im Landkreis zu scheuen. Auch die Defizite in der Löschwasser-versorgung wurden beseitigt. In der Gemeindeverwaltung wurde eine Feuerschutzzentrale und auf dem Servicehof eine Katastrophen-Soforthilfe eingerichtet. Zwei Feuerwehrgerätehäuser in Dreihausen und Hachborn sollen erweitert und in Dreihausen eine neue Örtliche Zentrale für den Katastrophenfall gebaut werden.

Friedhöfe – Orte der inneren Einkehr, Ruhe und Begegnung

Alle gemeindlichen Friedhöfe werden unter dieser Prämisse um- bzw. neugestaltet. In Roßberg entstand eine Friedhofkapelle, in Hachborn ein Unterstand als Wetterschutz. Die Friedhofskapellen in Wermertshausen, Heskem und Dreihausen wurden und werden repariert. Die Wiederbelegung des alten Friedhofs in Dreihausen wurde vorbereitet. Alle Friedhöfe der Gemeinde befinden sich in einem guten Zustand.


Gewerbeansiedlung – hilft Arbeitsplätze zu sichern

Am Heskemer Kreisverkehrsplatz wurde ein kleines Gewerbegebiet realisiert. In Dreihausen gelang es mit der Firma Seidel und der Dr. Schär GmbH zwei bedeutende mittelständische Unternehmen in die Gemeinde zu holen. Neue Arbeitsplätze konnten geschaffen werden.

Grüne Gentechnik - ohne uns

Auch zu diesem Thema haben wir Stellung bezogen. In Sachen „grüne Gentechnik“ will die Gemeinde nachhaltig ausgerichtet sein. Die Gemeindeorgane sprachen sich einstimmig für einen gentechnikfreien Ebsdorfergrund aus. Als Bürgermeister konnte ich die Bürgerinitiative (jetzt „Zivilcourage Marburg Biedenkopf“) unterstützen und den Anbau von gentechnisch verändertem Mais auf den Feldern des Versuchsgutes in Rauischholzhausen durch die Universität Gießen mit verhindern. 

GrundBad – erhalten und modernisiert

Keine Selbstverständlichkeit ist, dass sich eine Gemeinde wie der Ebsdorfergrund ein Hallenbad leistet. Ein Kinderplanschbecken, Massagedüsen, ein Dampfbad, Solarium und ein Farbenlichtspiel wurden eingebaut. Stetig wird in den Erhalt des Bades investiert. Mit seinen vielfältigen Angeboten ist das GrundBad ein wichtiger Ort zur Sport- und Gesundheitsförderung. Der Eingangsbereich wurde attraktiver gestaltet. Eine Werbeaktion brachte dem GrundBad neue Einnahmen. Wer schwimmen kann, kann sein eigenes Leben und das anderer retten. Schwimmkurse, Wassergymnastik, Aquajogging und das Schulschwimmen tragen zu mehr Lebensqualität bei.

Infrastruktur – gebaut und erweitert

Gebaut wurde die wichtige Umgehungsstraße für Wittelsberg und Rauischholzhausen. Die Ortsumgehung Heskem ist das wichtigste Projekt.

  • 35 Gemeindestraßen wurden endausgebaut.
  • Radwege zwischen Heskem-Mölln, Mölln - Dreihausen, Wermertshausen Rüddingshausen, Rauischholzhausen Wittelsberg  , Ebsdorf Bortshausen, Hachborn – Hassenhausen wurden gebaut.
  • Vier weitere Dörfer wurden erfolgreich durch die Dorferneuerung gebracht.
  • In allen Ortsteilen (außer Ilschhausen) wurden Neubaugebiete geschaffen und die Altortslagen (auch in Ilschhausen) aufgewertet.
  • In Heskem-Mölln entstand eine neue 24 Stunden Rettungswache. Die ärztliche Versorgung ist in Ebsdorfergrund gegen den Trend gut und wurde sogar noch durch eine Kinderarztpraxis ausgeweitet.
  • Neue einheitliche Beschilderungssysteme für Gewerbetreibende, Beherbergungsbetriebe, touristische und innerörtliche Ziele wurden installiert.
  • Verkehrszeichen wurden erneuert.
  • Einkaufsmöglichkeiten wurden erweitert in Dreihausen (neuer Rewe-Markt) und in Hachborn (neuer Aldi-Markt und Rewe - Getränkemarkt). Heute haben noch drei Dörfer eine Lebensmittelversorgung. In Dreihausen wird sie ausgebaut.  


Jugendförderung – woanders umstritten 

Seit 1992 wurden für die Jugend besonders viele Angebote eingerichtet.  

  • Einrichtung eines Jugendbüros und Einstellung einer ausgebildeten Jugendpflegerin
  • Schaffung von Räumlichkeiten für Jugendliche in fast allen Ortsteilen (9 von 11)
  • Änderung der Vereinsförderung zu Gunsten der Jugendarbeit
  • Aufbau einer zusätzlichen, aktivierenden Vereinsförderung
  • Einstellung von Ferienjobbern
  • Schaffung von Bolzplätzen in Heskem, Rauischholzhausen, Wittelsberg und Ilschhausen
  • Jugendfahrten der Gemeinde
  • AIDS/HIV Vorsorgeaktionen
  • Förderung der Ferienspielangebote der Vereine/Kirche


Kinder - für sie wurde vieles verbessert und neu angeschafft

  • Verbesserung des Personalschlüssels in allen Kindertagesstätten (Kitas)
  • Erhalt und Modernisierung aller fünf Kitas trotz Geburtenrückgang
  • Ausbau der Unterdreijährigen-Betreuung
  • Erweiterung oder Neuanlage von Spielplätzen in: Dreihausen, Mölln, Frauenberg, Hachborn, Ilschhausen, Roßberg, Wermertshausen, Beltershausen
  • Attraktivitätssteigerungen und Erhöhung des Spielwertes auf allen Spielplätzen
  • Kostenfreie Windelsäcke für Kleinkinder
  • Ausbau der Ferienbetreuung
  • Kindersparbuch für Neugeborene
  • Kinderplanschbecken im Grundbad


Kirchen – müssen erhalten werden

Damit die Gotteshäuser erhalten werden können, hat die Gemeinde viel Geld bereitgestellt, um die Kirchenbaulasten aller evangelischen Kirchen in den einzelnen Ortsteilen abzulösen. Auf eine Kirche ist die Gemeinde besonders stolz. Die Roßberger Kirche ist eine der letzten gemeindeeigenen Kirchen in Hessen. Sie gehört der politischen Gemeinde und wurde komplett saniert.


Kontakte sichern Erfolge - sie sind Chefsache

Auch diese wurden gepflegt: Zu den Behördenvertretern, den Unternehmern, den Abgeordneten, den Nachbarkommunen sowie allen gesellschaftlich relevanten Gruppen.


Naturschutz - Renaturierung der Zwester Ohm

Nach und nach schlängelt sich wieder ein „Blaues Band“ durch den Ebsdorfer Grund. Die Zwester Ohm und der Wittelsberger Bach wurden renaturiert. Damit konnten der Natur Lebensräume zurückgegeben werden, dem Gewässer- und Hochwasserschutz wurde Rechnung getragen. Viele Ausgleichsmaßnahmen setzte die Gemeinde um und gab so der Natur zurück was Eingriffe ihr genommen hatten. Die Obstbaumbestände wurden als Kulturschatz neu entdeckt. Die Gemeinde lässt diese pflegen.


Neubaugebiete – sollen ergänzen

14 Neubaugebiete haben geholfen, dass die Gemeinde gewachsen ist und nicht weniger Einwohner immer mehr bezahlen mussten. Parallel zur Schaffung neuer Baugebiete wurden die Altortslagen aufgewertet um Leerstand zu vermeiden. Ein Instrument dabei ist auch die Abschaffung der Straßenbeitragssatzung. Keine andere Gemeinde im Kreis entlastet die Anlieger so stark.

Öffentlicher Personennahverkehr (ÖPNV) – wurde ausgebaut 

  • Neue AST (Anrufsammeltaxi)-Bus-Angebote für alle Ortsteile wurden eingerichtet
  • Mehr Busverkehre werden angeboten
  • Kostenfreier Grundexpress verbindet einmal in der Woche alle Ortsteile
  • Die neue Linie 35 zum Bahnhof Fronhausen ist langfristig ein Gewinn

Ortsumgehung – für Wittelsberg und Rauischholzhausen ein Gewinn

Der Bau der Ortsumgehung für Wittelsberg und Rauischholzhausen hat die Ortslagen vom Verkehr befreit. Lange mussten die Bürger beider Dörfer darauf warten. Auch für alle Pendler Richtung Kirchhain/Stadtallendorf/Kassel ist sie ein Gewinn. Es war ein langer Kampf, Durchhaltevermögen und Beharrlichkeit waren gefragt. Seit 2005 ist sie nun Realität, die „OU WIRARO“- wie die Ortsumgehung im Volksmund genannt wird.

Ortsumgehung für Heskem

Durch das Vorfinanzierungsangebot dem Land Hessen gegenüber hat die Gemeinde es möglich gemacht, dass die Zukunft vorgezogen wurde. Heute besteht Baurecht und noch 2016 wird mit dem Bau begonnen.





Partnerschaften der Gemeinde – angekommen und zuhause in Europa

Nach der Partnerschaft mit der englischen Gemeinde Bidford on Avon, die seit 1980 besteht, kam es 1998 zur Verschwisterung mit der polnischen Gemeinde Liniewo. Zur Pflege der beiden Partnerschaften wurde der Partnerschaftsverein ins Leben gerufen. Sowohl beim Zustandekommen der zweiten Partnerschaft , als auch bei der Gründung des Partnerschaftsvereins durfte ich maßgeblich mitwirken. Heute leben die Partnerschaften durch das Engagement vieler Mitbürgerinnen und Mitbürger. Der Ebsdorfergrund ist in Europa angekommen und zuhause.


Sanierung Altortslagen – helfen Ortskerne attraktiv zu halten


Als einzige Gemeinde im Landkreis Marburg Biedenkopf verzichtet die Gemeinde auf das Erheben von Straßenbeiträgen und entlastet so die Anlieger in den Altortslagen. Diese Entscheidung wirkt wie ein Altlastensanierungsprogramm.


Senioren – Angebotsvielfalt geschaffen  


Besonders die Senioren liegen mir am Herzen.

  • Gemeindefahrt für Senioren
  • Vorweihnachtliche Nachmittage
  • Hauptamtliche Seniorenbeauftragte
  • Kostenfreie Windelsäcke für inkontinente Personen
  • Schaffung des GrundTreffs
  • Herausgabe des GrundWelt Magazins
  • Unterstützung der VHS-Seniorentreffs durch die Gemeinde
  • Individuelle Hilfsangebote
  • Initiierung des Bürgerhilfevereins
  • Ausweitung der Pflegeangebote
  • Mithilfe bei der Schaffung von Pflegeplätzen aller Art


Tourismus - Förderung des sanften Tourismus

Nicht nur der erwarteten Gäste wegen, sondern auch aus Eigennutz werden Radwegelücken geschlossen und Wanderwege wie der Ebsdorfergrund - Rundwanderweg mit 52 Kilometern Länge angelegt. Der Ebsdorfergrund-Trail wurde neu geschaffen. Die Gemeinde wurde an den Hugenotten- und Waldenserpfad (europäischer Kulturwanderpfad) angeschlossen. Die Gastronomie profitiert und auch der Freizeitwert für die Bürger aus der Gemeinde wurde erhöht. Auch mittlerweile renommierte Kulturveranstaltungen, wie etwa "Kultur an der Schanze", haben sich etabliert. Der Erfolg dieser Veranstaltung in Wittelsberg gibt den Bemühungen der Gemeinde recht. Kultur ist keineswegs nur den Städten vorbehalten. Etabliert wurde auch der "Garten des Wandels" in Beltershausen und der Kirchberg in Wittelsberg erfuhr eine Aufwertung zur touristischen Landmarke.


Umweltschutz – Altlastensanierungsprogramm 

Die Gemeinde vernachlässigt auch nicht ihre Altlasten. Sie hat das aufgearbeitet, was in der Zeit vor der Gebietsreform „normal“ war – sprich den Müll in den Gemarkungen zu entsorgen. Die Auswirkungen dieser Deponien von damals werden heute untersucht und beseitigt. Die Teilnahme an einem Landesprogramm machte es dem Ebsdorfergrund auch finanziell möglich.


Verwaltung - Servicehof – als moderner Dienstleister

Die Gemeindeverwaltung wurde zu einem modernen „Dienstleistungsunternehmen“ umgebaut. Nicht nur baulich, sondern auch organisatorisch und personell wurde viel verändert. Die Aufbau- und Ablauforganisation wurde gestrafft, die Gemeindeverwaltung serviceorientiert, kundennah, effizient und kompetent aufgestellt. Zusätzliches Personal wurde mit Fachwissen, z.B. für die EDV oder den GrundTreff eingestellt. Für die Verwaltung haben wir die niedrigsten Personalkosten pro Bürger im Landkreis Marburg-Biedenkopf. Der frühere Bauhof wurde zum Servicehof. Nicht nur der Name hat sich geändert, auch das Aussehen, die Ausrichtung und die Ausstattung. Der Servicehof mit Zuständigkeiten. auch in der Ver- und Entsorgung, ist heute ein modernes Bauunternehmen.

Nicht nur eine moderne Homepage lädt Sie ein. Publikum ist uns herzlich willkommen. Und wer den Weg nach Dreihausen scheut, für den gibt es in allen Dörfern Bürgerbüros.

Zusammenarbeit – vertrauensvoll, konstruktiv, kollegial 

Diese stimmt in den Gemeindeorganen (über Ortsteil- Partei- und Fraktionsgrenzen hinweg), mit den Orts-vorstehern und dem Personalrat. Dies spiegelt sich auch im „Leitbild“ für den Ebsdorfergrund wieder. Dieses formuliert und bringt einen Grundkonsens der politische Akteure und Verwaltungsmitarbeiter zum Ausdruck. Gemeinsamkeiten im Wollen auszuformulieren, ist keine Selbstverständlichkeit. In Ebsdorfergrund aber gegeben.


Zusammenfassung 

42 Jahre nach der Gebietsreform bildet der „Grund“ trotz der Vielfalt seiner Dörfer eine starke Einheit. Die Ortsteile sind enger zusammengerückt, es geht ihnen gut. Vieles ist anders, das Meiste ist besser geworden. Die Gemeinde Ebsdorfergrund hat sich zu einer attraktiven Wohnsitzgemeinde in der Region Mittelhessen entwickelt. Das Angebot und die Infrastruktur können sich sehen lassen und brauchen keinen Vergleich zu scheuen. Trotz Millioneninvestitionen in den Erhalt und die Schaffung von Neuem ist es gelungen die Haushalts- und Finanzlage so darzustellen, dass sie zu der Besten in der Region gehört. Das ist auch deshalb beachtlich, weil die Gemeinde nicht über große Gewerbesteuereinnahmen verfügt und wäre ohne die Identifizierung der Menschen mit ihrer Kommune nicht möglich gewesen. Meinen Teil, den ich seit nunmehr fast 24 Jahren zur positiven Entwicklung der Gemeinde beisteuern durfte, habe ich gerne geleistet. Ich möchte auch zukünftig mithelfen, den Ebsdorfergrund l(i)ebenswert auszugestalten, für ein behutsames und qualitatives Wachstum zu sorgen und das bei weiterhin "gesuden" Finanzen.